Traumstart für Noah Sing

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Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im nordslowenischen Slovenj Gradec zeigte Noah Sing von der SV Winnenden sehr gute Leistungen. Der amtierende Europameister präsentierte sich beim Weltcup-Auftakt bereits in absoluter Topform und sicherte sich nach einem packenden Rennen den ersten Saisonsieg.

Unter den 88 Athleten aus zehn Nationen kristallisierte sich schnell ein reines Nervenduell an der Spitze heraus. Da die Kurse in beiden Slalomrennen vergleichsweise einfach gesteckt waren, entschied jeder noch so kleine Fahrfehler über Sieg oder Niederlage. Die im letzten Jahr so starken Skater aus Italien und Polen gerieten dabei völlig ins Hintertreffen. Stattdessen entwickelte sich am ersten Rennwochenende ein packender Dreikampf des deutschen Bundeskaders: Europameister Noah Sing kämpfte gegen Weltmeister Jörg Bertsch (TSV Degmarn) und Luca Gökeler (TV Unterlenningen).

Am ersten Wettkampftag fehlte Sing noch ein winziger Wimpernschlag zum Glück. Er musste sich hauchdünn mit dem zweiten Platz hinter Gökeler begnügen. Am zweiten Renntag lagen die drei Bundeskaderathleten nach dem ersten Durchgang schon wieder nur wenige Hundertstel-Sekunden auseinander. Mit einem fulminanten, risikoreichen zweiten Durchgang fing der Winnender die Teamkollegen noch ab und raste zum umjubelten Tagessieg. Wie eng es an der Spitze zuging, zeigt der Blick auf die Uhr: In beiden Rennen lag das deutsche Führungstrio nach jeweils zwei Durchgängen nicht einmal eine halbe Sekunde auseinander.

„Die Ergebnisse versprechen eine extrem spannende Saison“, freute sich Sing nach dem Coup. Die Botschaft an die Konkurrenz steht: Der Winnender ist bereit für die Jagd auf den Gesamtweltcup. Ende Juni wartet in Tschechien die nächste Bewährungsprobe.